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Gelebte Schulpartnerschaft durch Schüleraustausch

Juli 19, 2008

Schulprofil nicht nur ein Schlagwort

Das Schulprofil unserer Schule besteht nicht nur aus Buchstaben, nein -  es ist mit leben versehen. Das vereinte Europa bringt es mit sich, dass eine Weltoffenheit auch geschult werden soll. Dies kann am besten durch praktische Übungen, sprich Schüleraustausch erfolgen. Drei unterschiedliche Sprachbereiche – Slowenisch, Ungarisch und Deutsch; drei unterschiedliche Kulturen – slowenische Kultur, mitteldeutsche Mentalität und die ungarische Kultur – Aus dieser Mischung entsteht ein europäisches Menschenbild. Die Erlebte Begeisterung erhöht die Aufmerksamkeit und macht das in der Schule Versäumte mehr als wett.

Ungarische Gastschüler besuchen unsere Hauptschüler
Heuer nahmen wieder, wie schon seit zwei Jahrzehnten, 20 Schüler der HS-Obervellach am Ungarnprojekt teil. Dieses Jahr besuchten uns die ungarischen Schüler.
Sie kamen am Montag Nachmittag, aufgrund sehr starken Regens, mit ca. zwei Stunden Verspätung in Obervellach an. Leider war das Wetter die ganze Woche eher unbeständig, daher konnten auch einige Programmpunkte nicht wie geplant durchgeführt werden. Am Dienstag Vormittag gab es eine kleine Rätselrally durch Obervellach und am Nachmittag trafen wir uns alle in unserem Erlebnisbad. Den Mittwoch Vormittag verbrachten wir im Erlebniscamp Pristavec und leider konnten wir am Nachmittag nicht auf den Mölltaler-Gletscher fahren. So ging es ins Bezirksheimatmuseum nach Spittal. Am Donnerstag besuchten wir das Bios in Mallnitz.
Am Abend unternahmen wir privat Aktivitäten. Wir gingen Bowling spielen, aßen Pizza und taten noch viel mehr. Doch am Freitag war es so weit. Die Ungarn mussten abreisen. Es gab einen sehr tränenreichen Abschied. Wir freuen uns schon auf unseren Besuch bei den ungarischen Schülern im nächsten Jahr.

Eine neue Schulpartner-schaft stellt sich vor:

Fahrt nach Skofia-Loka
Am Montag, 19.05.08 fuhr eine kleine Gruppe der Hauptschule Obervellach bestehend aus 6 Schüler/innen der 1. KlassenAbsicht und Ziel dieser Fahrt ist die Begründung einer neuen Schulpartnerschaft mit der Osnovna-Skofia-Loka. In Skofia Loka sind drei Schulen in diese Schulpartnerschaft involviert. Die Obervellacher wurden vom Bürgermeister, Herrn Draxler und einer Abordnung aus allen drei Schulen sehr herzlich empfangen. Am Nachmittag besuchten die Schüler gemeinsam die Adelsberger Grotte. Anschließend wurden die Obervellacher Schüler in den Gastfamilien aufgenommen. Am nächsten Tag nahmen die Obervellacher Schüler in den drei Schulen an verschiedenen Unterrichtsprojekten teil: Malen, Deutsch und ein GW/Deutsch-Projekt standen am Programm.
Nach dem Mittagessen war eine Führung durch Skofia Loka organisiert. Danach gab es Torte oder Eis in einem Kaffee.
Als Abschluss kamen noch einmal alle Schüler, Lehrer und alle drei Direktoren zur Verabschiedung. Dann fuhren wir, voll mit vielen neuen Eindrücken, mit unserem Bus in Richtung Kärnten, wo wir um 17 Uhr 30 eintrafen.

 


Die Kreuzauer SchülerInnen kamen auf einen Gegenbesuch nach Kärnten.

Am Sonntag holten wir die Austauschschüler in Mallnitz am Bahnhof ab. Am Montag haben wir eine Rätsel-Ralley durch Obervellach gemacht. Danach gab es auch eine Siegerehrung, wo wir tolle Preise gewinnen konnten. Am Dienstag gings dann für die Kreuzauer erstmals auf den Berg zum Schifahren.
 
Aller Anfang ist schwer
Die meisten sind noch NIE auf den Schiern gestanden. Aber sie haben es sehr gut gemacht. Und viele konnten bereits am zweiten Tag schon ein bisschen Schifahren. Am 3. Tag meisterten dann auch stolz die Anfänger die lange Familienabfahrt.
Kein Schüler hat sich verletzt!
Einzig Herr Mengels hatte nach einem kolossalen Satz eine Rippenprellung und eine Bänderdehnung sowie Herr Huber einen Sehnenabriss, welcher operiert werden musste. Na ja, ältere Herren sollten auch etwas vorsichtig sein!
Allen hat der Austausch viel Spaß gemacht und dicke Freundschaften wurden geschlossen.
Am Samstag brachten wir die Austauschschüler zum Bahnhof in Mallnitz wo sie ihre Heimreise antraten.
Sturmtief Emma verzögerte die Heimreise nach Kreuzau
Bei der Rückfahrt hat die Austauschschüler das Sturmtief Emma erwischt, denn ab Salzburg ging fast nichts mehr. Die Zugstrecke war gesperrt. Sieben Stunden Aufenthalt in Salzburg waren die Folge. Nach 18½ Stunden Fahrt kamen sie dann mitten in der Nacht wieder heil in Kreuzau an.
Doch diese Woche bleibt unvergessen!